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[Rezension]: Infernale – Rhapsodie in Schwarz von Sophie Jordan

Inhalt:

Das packende Finale des spannenden Jugendbuch-Zweiteilers! Abermals liefert Firelight-Autorin Sophie Jordan eine fesselnde Geschichte, die sich kritisch mit Moral und Vorurteilen in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt. Natürlich kommen auch Romantik und Action nicht zu kurz – ein außergewöhnliches Lesevergnügen! 

Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin?
Das ist noch viel schlimmer.
 

Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. 
Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los … 

Infernale – Rhapsodie in Schwarz ist der zweite und finale Band der Reihe. Der erste Band lautet Infernale.

(Quelle: www.loewe-verlag.de)

Meine Bewertung:

Ich hatte mir letztes Jahr im Kaufrausch ( hihihihihi ) ganz spontan Band 1 bei meiner Lieblingsbuchhandlung gekauft. Ich wusste nicht wirklich, worum es ging, jedoch gefiel mir das Cover so gut, dass ich dachte, ich nehme es einfach mit. Tja, kaum beendet, hätte ich erstmal ordentlich weinen können, da Band 2 noch nicht erschienen ist.

Nach mehreren Monaten „Buchkaufabstinenz“ hat mein Mann mir den 2. Band dann vor einiger Zeit ganz spontan geschenkt 🙂
Nun, ich fand das Buch wirklich grandios. Genau mein Geschmack. Es blieb dauerhaft spannend und war, seit langem mal wieder, nicht ganz so vorhersehbar (bis auf eine Kleinigkeit, siehe Unten gleich), wie diverse andere, die ich in der letzten Zeit gelesen hab. Es war toll, Davys Entwicklung zu beobachten. In meinen Augen hat sie definitiv eine 180° Wendung gemacht. Vom -ichbinwasbesseres- Püppchen zur Wiederstandskämpferin. Bemerkenswert. Ich mochte sie ja gleich zu beginn des ersten Buches, aber ich muss gestehen, dass ich sie zum Ende hin noch lieber mochte. Sie gefällt mir so einfach noch besser als vorher. Caden war mir auch direkt sympathisch, was ich von Sean im ersten Band nicht so recht behaupten konnte. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich meine Zeit auf jeden Fall lieber mit Caden verbringen 😀 Leider habe ich aber auch einen kleinen Kritikpunkt:
Über beide Bände hinweg konnte man immer wieder am Ende eines jeden Kapitels kurze Unterhaltungen zwischen z.b. Regierung und Behörde lesen. Ca. im letzten viertel des zweiten Buches erfährt man als Leser, was im Hintergrund gerade passiert. Ich würde es beinahe gespoilert nennen. Durch diese Ausschnitte wusste ich dann plötzlich bereits, wie die Geschichte wohl enden wird und dadurch war die Spannung ein klein wenig weg. Klar wusste man nicht, wie es genau endet, aber es war etwas unglücklich gemacht. Zumal es dann auch auf einmal ganz schnell ging und die Geschichte etwas abrupt dem Ende nahe ging. Dennoch hat mir das Buch im allgemeinen sehr gut gefallen. Es war auch wirklich, wie oben schon mal gesagt, durchweg spannend, bis auf diesen klitzekleinen Spannungskiller am Ende.

Dennoch:
Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen. Ich werde es bestimmt noch mal lesen irgendwann 🙂
4/5 Sterne

Gibt es hier!

[Rezension]: Infernale von Sophie Jordan

ab 14 Jahren, Erstmals erschienen 2016, 2. Auflage 2016
384 Seiten, 15.0 x 22.0 cm
ISBN 978-3-7855-8167-4
Hardcover mit Schutzumschlag, Softtouchfolie, Spotlack und Leseband
17,95 € (D)

Inhalt:

Der erste Band der neuen Jugendbuch-Reihe von Firelight-Autorin Sophie Jordan konfrontiert Leser mit der Frage, inwiefern unsere DNA unser Schicksal bestimmt. Der Auftakt zu einer spannenden Reihe überzeugt mit packender Action, gefühlvoller Romantik und der schwierigen Suche nach der eigenen Identität

Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet.
Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand.
Niemand sagte: Das geht nicht.
Niemand sagte: Mörderin.

Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin? 

Sophie Jordan spinnt aus der Frage, wie stark Gene unseren freien Willen beeinflussen, eine actionreiche Jugendbuch-Reihe über den Versuch, sich seiner Vorherbestimmung zu entziehen.

Der 2. Band Infernale – Rhapsodie in Schwarz erscheint im Februar 2017.

Meine Bewertung:

Ich habe mir das Buch letztes Jahr im September bei Bücher buy Eva – einer kleinen, feinen Buchhandlung bei uns um die Ecke gekauft, weil mir das Cover so gut gefallen hat. Bis anfang Januar stand es dann bei mir im Regal, weil ich einfach keine Lust hatte, es zu lesen. Worum ging es da noch gleich? Nachdem ich aber Black Blade – die helle Flamme der Magie dann beendet hatte und vor meinem Bücherregal stand, habe ich mich doch ran getraut. WOW! Warum habe ich es nicht schon eher gelesen???
Das Buch war der Hammer. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Die Protagonistin, Davina war mir zunächst etwas unsympathisch. Das verwöhnte reiche Mädchen. Doch nach und nach konnte ich mich immer besser in sie hineinversetzen. Ich glaube, so viel Pech wie sie hatte bislang kaum eine Protagonistin über die ich gelesen habe. Sie tut keinem etwas und wird immer mehr und mehr bestraft. Das Buch war so unglaublich spannend. Man liest über falsche Freunde und darüber, dass man einen Menschen niemals äußerlich beurteilen sollte. Der Schreibstil hat mich sehr angesprochen. Es laß sich sehr gut und ich hatte keine Verständnisprobleme oder schwierigkeiten das Geschehen zu verfolgen. Es hat wirklich Spaß gemacht.
Das einzige was mich gestört hat, war, dass das Buch mit einem Cliffhanger aufgehört hat und ich am liebsten sofort losgezogen wäre um Band 2 zu kaufen – im Buch steht Juni 2016 – der Termin wurde aber auf Februar 2017 verschoben. Naja, umso mehr freue ich mich nun darauf, nächsten Monat Band 2 lesen zu können 😀

Für mich gibt es hier eindeutig 5/5 Sterne.

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