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Ausschnitt Kapitel 17

Ich saß auf einer Wiese, weit und breit kein Baum, kein Haus, nichts als Gras und Blumen. Blumen in allen Farben, aber überwiegend wunderschöne weiße Blumen, die ich nicht bestimmen konnte. Ich saß in einem Meer aus Blumen. Nein, nicht ich. Ich musste träumen. Ich sah wieder diese wunderschöne Frau, die nicht ich sein konnte, denn sonst würde ich sie doch nicht in meinem Traum beobachten, oder?

Sie, ich.. wie auch immer, trug ein weißes Kleid, die Röcke bauschten sich um ihren Körper, als sie da so in diesem Blumenmeer saß. Ihre riesigen, aber dennoch zart wirkenden Schwingen hingen schlapp herunter. Sie weinte. Ich hörte ihr schluchzen. Sie hielt ihr, nein, mein Geburtszepter in der Hand, aber es wirkt größer. Sie umklammerte es und schluchzt, weint und schreit. Plötzlich steht Danijel auf der Wiese. Seine Schwingen zu ihre vollen Spannweite ausgebreitet, schritt er auf sie zu. Er wirkt traurig. Als er vor ihr stehen blieb, fiel er auf die Knie und zog sie in seine Arme. Er küsste sie zärtlich auf die Stirn und flüsterte „Alles wird gut, Liebes. Wir schaffen das.